hans wesker
klangräume
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Im Klang der Stille
Ausstellung in Kunstverein und Städtischer Galerie Eichenmüllerhaus,
Lemgo, 2012
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Fotos: H. Wesker
 

"... Diagonal zu diesem Raum gibt es einen kleinen Raum, der in dieser Ausstellung, also „Im Klang der Stille“ ein dunkler Raum ist, hier sehen wir ein Video. In dieser Arbeit von Hans Wesker sind bewegte Bilder und Töne miteinander verbunden - zwei Medien, die Zeit unmittelbar an sich haben, fortschreitend und wiederkehrend, indem Anfang und Ende nicht auszumachen sind in permanenter Wiederholung, flüchtig und dauernd zugleich. Es ist die jüngste Arbeit von Hans Wesker.

Und es ist eine Arbeit, die in verschiedener Hinsicht einen Grundzug aller hier versammelten Arbeiten aus den letzten Jahren berührt: In den Französischen Alpen, in einer Gegend, die er gut kennt, die er oft bewandert, dort hat Hans Wesker zwischen den sonst stets trockenen Felsen im Flirren der Hitze ein besonderes Klangereignis gefunden, eingesammelt und bearbeitet:
Wir sehen und hören Wasser, gebrochen an Steinen, strudelnd, plätschernd, mal
forciert, mal ganz zurückgenommen – geklärt zum Klang der Stille.

Mit dem Wasser bekommt die Erde einen changierenden Ockerton, mal ins Grünliche, mal ins
Gelbliche Räume öffnend, Spiegelungen, Irritationen in der Bewegung, daneben die sonnengebleichten Felskanten, scharfe Einschnitte, harte Schattenlinien. ..."

Dr. Anne Mueller von der Haegen, aus der Eröffnungsrede, Lemgo Dez. 2012